Philipp Wulf
Kritik des Liebeslieds - Versuch einer materialistischen Musiksoziologie
New Stuff
Buch
Taschenbuch
384 Seiten
ISBN 978-3-944503-34-9
Philipp WulfKritik des LiebesliedsVersuch einer materialistischen Musiksoziologie Von den Beatles bis Taylor Swift feiert der Pop die Liebe als Instanz zur Erlangung existenziellen Glücks. Als Hegelsche »Kunst des Gemüts, die sich unmittelbar an das Gemüt selber wendet«, erscheint die Musik zudem als die für das Gefühl prädestinierte Kunstform. Doch das Liebeslied ist kein bloßes Genre, sondern die ästhetische Form, in der das Subjekt seine in der Konkurrenzgesellschaft konstituierte Gefühlswelt verhandelt.Kenntnisreich untersucht Philipp Wulf die Genese des romantischen Liebesbegriffs, die Ästhetik von Pathos und Sentimentalität, Phänomene wie Guilty Pleasure oder das bewusste, distinguierte Konsumieren von Kitsch via Camp. Seine ideologiekritische Studie ist eine Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Voraussetzungen unseres Hörens und Empfindens – und zugleich eine implizite Liebeserklärung an die Kunstform des Popsongs.»Ich mache keinen Hehl daraus: Wir stehen uns sehr nahe (und ich habe durch ihn denken gelernt). Was mir seit zwanzig Jahren immer wieder durch den Kopf geht: Warum schreibt er das nicht mal alles auf, damit nicht nur ich davon profitiere, was für ein gnadenloser, wacher Geist er ist. Nun ist es endlich da, Philipp J. Wulfs Buch über die Liebe und damit über so ziemlich alles!«
(Hendrik Otremba)